Zum Inhalt springen

Diagnostik und Planung

3D-Röntgen (DVT)

DVT steht für digitale Volumentomographie. Das Verfahren erzeugt dreidimensionale Röntgenbilder von Zähnen und Kieferknochen. Die räumliche Darstellung kann bestimmte Fragen bei der chirurgischen Planung beantworten. Ob eine solche Aufnahme gebraucht wird, richtet sich nach dem Befund und dem erwarteten Nutzen für Ihre Behandlung.

Praxis in Gründung · Eröffnung Ende 2026

Was eine dreidimensionale Aufnahme zeigt

Eine DVT stellt vor allem harte Gewebe wie Zähne und Knochen räumlich dar. Dadurch können Strukturen aus verschiedenen Blickrichtungen betrachtet werden. Das kann beispielsweise bei bestimmten Fragen zur Implantatplanung oder zur Lage eines Zahnes hilfreich sein.

Die Aufnahme ist ein Teil der Diagnostik. Sie ersetzt weder das Gespräch über Ihre Beschwerden noch die Untersuchung. Ebenso wenig entscheidet das Bild allein darüber, welche Behandlung für Sie sinnvoll ist.

Warum nicht grundsätzlich dreidimensional geröntgt wird

Auch eine DVT arbeitet mit Röntgenstrahlung. Vor jeder Aufnahme muss deshalb geprüft werden, ob der erwartete gesundheitliche Nutzen das Strahlenrisiko überwiegt. Reicht eine bereits vorhandene oder eine zweidimensionale Aufnahme für die Fragestellung aus, ist eine zusätzliche DVT nicht automatisch notwendig.

Der Aufnahmebereich und die Einstellungen sollen zur benötigten Information passen. Eine pauschale Aussage, 3D-Röntgen sei immer besser oder grundsätzlich strahlenärmer, wäre deshalb irreführend.

Vorhandene Bilder helfen bei der Vorbereitung

Fragen Sie Ihre Hauszahnarztpraxis, welche Röntgenbilder schon vorliegen und wie sie übermittelt werden können. Nennen Sie auch Untersuchungen, die in einer anderen Praxis oder Klinik stattgefunden haben. So lässt sich prüfen, welche Unterlagen für die aktuelle Frage verwendet werden können.

Geben Sie bei der Kontaktaufnahme an, ob die Überweisung eine Untersuchung oder zunächst eine Beratung betrifft. Die Überweisungsunterlagen sollten die zu klärende Frage möglichst konkret benennen. Für die Übermittlung größerer Bilddateien stimmen Sie den Weg bitte vorher ab.

Das Ergebnis gehört in den Behandlungsplan

Bei der Befundbesprechung geht es darum, welche Informationen die Aufnahme liefert und was sie für das weitere Vorgehen bedeutet. Fragen Sie nach, wenn ein Befund oder eine Empfehlung unklar bleibt. Wichtig ist auch, ob die ursprüngliche Frage beantwortet werden konnte.

Die dreidimensionale Diagnostik und die digitale Planung gehören zu unseren angekündigten Praxisschwerpunkten. Die Praxis befindet sich noch in Gründung. Informationen zu konkreten Untersuchungsabläufen und Terminen werden im Zusammenhang mit der Eröffnung ergänzt.

  • Welche Frage soll die Aufnahme beantworten?
  • Können bereits vorhandene Bilder verwendet werden?
  • Welche Information wird zusätzlich erwartet?
  • Wie wird der Befund mit meiner Zahnarztpraxis abgestimmt?

Häufige Fragen zum Thema

Brauche ich vor jedem Implantat eine DVT?

Nein. Welche Bildgebung erforderlich ist, wird anhand des Befundes und der konkreten Planungsfrage entschieden. Eine zusätzliche Aufnahme braucht eine individuelle Begründung.

Kann ich vorhandene Röntgenbilder mitbringen?

Ja. Klären Sie mit Ihrer Zahnarztpraxis, welche Aufnahmen vorhanden sind. Stimmen Sie die Übermittlung mit uns ab, insbesondere bei digitalen Bilddatensätzen.

Ist DVT dasselbe wie ein normales Zahnfoto?

Nein. Eine DVT ist eine Röntgenuntersuchung mit dreidimensionaler Darstellung. Sie arbeitet mit ionisierender Strahlung und wird deshalb gezielt zur Beantwortung einer medizinischen Frage eingesetzt.

Quellen und weiterführende Informationen

Diese Informationen helfen bei der Vorbereitung auf ein Gespräch. Ob eine Behandlung für Sie geeignet ist, lässt sich erst nach Untersuchung und persönlicher Beratung beurteilen.